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Schüler rennen, um den Regenwald zu retten

Hilfe für Südamerika: 6216 Euro übergeben "Kaschmir" Gymnasiasten morgen an Überlebenshelfer

(Chemnitzer Blick vom 10.12.2008, Peggy Fritsche)

Das Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium ist benannt nach einem expressionistischen Maler und gleichzeitig "Schule für den Urwald". Im Oktober feierte die Chemnitzer Bildungseinrichtung ihren 140 Geburtstag. In diesem Rahmen starteten die Schüler zu einer ganz besonderen Benefizveranstaltung, einem Lauf zur Rettung des Regenwaldes. Schulleiter Ronald Langhoff: Vor vier Jahren begannen wir eine Zusammenarbeit mit den Survivaltrainern Ilka Sohr und Torsten Roder. Immer wieder übergaben wir Schülerspenden an die Regenwaldretter." Noch nie waren die jedoch so hoch wie jetzt. Satte 6216 Euro "erliefen" die Schüler in insgesamt 3113 Runden um den Stadthallenpark. Langhoff erklärt das Spendenprinzip: "Viele Eltern und Unternehmer sponserten Geld für jede Absolvierte Runde. Der Geldeinsatz war dabei verschieden hoch". Ilka Sohr und Torsten Roder nehmen den Scheck am Donnerstagabend im Hörsaalgebäude der Chemnitzer Uni (Reichenhainer Straße) entgegen, kurz bevor sie um 20:00 Uhr einen Vortag zu ihrer (Über)Lebensgeschichte halten. Das Geld setzten wir für drei Projekte in Bolivien ein", erklärt Torsten Roder. "Wir schaffen damit Verdienstalternativen für Bolivianer, die sonst den Regenwald abholzen, kümmern uns um die Auswilderung von Großkatzen und unterstützen die medizinische Versorgung der Region". Im Februar 2009 brechen die Weltenbummler wieder zur Tour nach Südamerika auf.

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