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Presseartikel

Abenteuer mit Sinn

Hauptaugenmerk auf medizinische Hilfe gerichtet

(Blitzpunkt Chemnitz vom 15.01.2011)

Die Chemnitzer Ilka Sohr und Torsten Roder vom Verein Projekt Regenzeit e.V. starten am 08.02.2011 zu ihrer nunmehr 11 Reise in den amazonischen Regenwald Boliviens. Hauptaugenmerk legen die beiden auf die medizinische Hilfe im Gebiet der indigenen Gemeinden der Tsimane und Mosetene am Quiquibeyfluss und auf den weiteren Aufbau ihrer Wiederauswilderungsstation am Rande des artenreichen Nationalparks Madidi. In diese Projekte fließt auch das Spendengeld, das im Jahr 2010 während der Boofeabend-Vortragsreihe gesammelt wurde. Der Weinverkauf brachte 900 Euro und die Sammelspenden 380 Euro. Begleitet werden Ilka Sohr und Torsten Roder von einem Biologen und zwei Volontären aus Deutschland. Außerdem planen sie für März/April 2011 eine 20-tägige medizinische Versorgungsfahrt auf dem Rio Beni und dem Rio Madidi.

"Falls am Ende der Reise noch Zeit bleibt, wollen wir uns wieder ins eigene Abenteuer stürzen. Im Gepäck haben wir unser eigens aus Deutschland mitgebrachtes Schlauchboot. Ziel ist der Rio Beni. 1000 Kilometer mäandert der Urwaldstrom von Rurrenabaque bis zur Mündung in den Rio Mamore an der brasilianischen Grenze. Falls die Flüsse wegen der Regenzeit zu gefährlich sind, wollen wir den Sajama besteigen. Der mit 6542 Metern höchste Berg der bolivianischen Anden ist auch einer der höchsten Vulkane der Erde."

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