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Projekte in Südamerika

Medizinische Hilfe

Rio Quiquibey: März 2008 | Mai 2008 | August 2008 | Dezember 2008

Das Team mit Vereinsfahne nach der Tour v.l.n.r.: Melwin, Tim, Jose Manuel, Mindo, Andy, Torsten und Ilka

März 2008
Nur noch drei Tage bis zum Start der ersten medizinischen Hilfe 2008 ins Biosphärenreservat TCO Pilon Lajas. Acht Uhr morgens haben wir einen von vielen Terminen im Büro der TCO in Rurrenabaque. Kaufen müssen wir insgesamt fast 500 Liter Benzin, heißt drei Fässer. Schon auf den Hinweg schließen wir Wetten ab, ob um diese Uhrzeit überhaupt schon ein Parkwächter da sein wird. Das Wunder geschieht - drei Leute erwarten uns. Der wacklige Jeep wird angeschoben und ab geht's zum Hafen. Dort warten schon Andy, der bei der Amepbo angestellte Allgemeinarzt, und Jose Manuel, der Zahnarzt, mit den für das Benzin vorgesehenen Fässern. 500 Liter Benzin kosten insgesamt ca. 2000 Bolivianos. (200 Euro) Für hiesige Verhältnisse eine Riesensumme. Im Vergleich zu den Spritkosten in Deutschland eher ein Witz. Bei dem vorangegangen vier Reisen hatten wir das Benzin in San Buena gekauft. Dies hatte den Vorteil, dass die vollen Fässer gleich zum Boot gerollt werden konnten. Die Tankstelle ist nur wenige Meter vom Bootsanleger entfernt. Aber dieses mal vertröstet uns der Tankwart bereits seit einer Woche. Wegen der starken Regenfälle ist in den letzten Wochen kaum ein LKW durchgekommen. Auf der Schlampiste Richtung La Paz machen Erdrutsche und weggespülte Brücken die Strasse immer wieder unpassierbar. Sprit muss trotzdem her. Allerdings ist in Rurre die Tankstelle fast 800 Meter vom Anleger entfernt. Fünfhundert Liter Benzin zu bezahlen und in Fässer zu füllen ist die eine Seite. Das ganze zum Hafen zu bringen eine andere. Natürlich muss das ganze noch sicher gelagert werden bis zur Abfahrt. Wir wollen nicht am Abfahrtstag mit der Hälfte des Sprits dastehen. Im Pilon Lajas Gebäude soll es ein Deposito geben. Da man uns zusichert, dass die Tür auch ein Schloss hat, entscheiden wir uns dafür. Andy ist zwar der Meinung, dass unser Sprit besser in San Buena aufgehoben ist, aber am Ende ist es aber egal, selbst wenn uns zwanzig Liter geklaut werden, sind das dieselben Mehrkosten, die wir auch hätten, wenn wir den ganzen Kram bei brütender Hitze in das Fundationsbüro der Amepbo bringen würden. Benzin ist hier eine heißbegehrte Ware. Alle brauchen es. Keiner hat Geld es selbst zu kaufen. Selbst im Büro des Schutzgebietes fehlt jeder Cent. Es ist kaum möglich, dass die Guaderias einen regelmäßigen Besuch ihrer eigenen Außenstellen gewährleisten können. 9:00 Uhr ist das Thema Benzinkauf schon abgeschlossen. Unsere Fässer stehen im Pilon Lajas-Depot. Am Ende versiegeln wir die Fässer noch mit Gaffaband und kleben Fundationskleber drauf. Für Sonntag verabreden wir uns mit Andy. Die Lebensmittelplanung geht in die Endphase und soll abgeschlossen werden.

Wir kümmern uns bis dahin um das Besorgen der nötigen Finanzen. Inzwischen gibt es hier in Rurre sogar schon eine Bank. Als wir nach ewiger Warterei endlich am Schalter sind, erstmal ein dicker Schreck. Die Visacard funktioniert nicht. Es dauert wieder ewig bis das Banksystem funktioniert. Pro Tag können wir nur 500 Euro einwechseln. Das ist das Maximum, vielleicht gibt's nicht mehr Cashgeld in der Bank. Vielen Indigenen wird zur Indendifikation immer noch von allen Fingern ein Abdruck abgenommen. Schreiben können die wenigsten. Als ich meine 5000 Bolivianos in die Hand gedrückt bekomme, stellt sich gleich ein dick bewaffneter Sicherheitspolizist hinter mich und schirmt mein Geldnachgezähle vor den neugierigen Augen der Anderen ab. Beim Dorfmaler bestellen wir noch zwei Transparente oder Banner. Eins für Amepbo, eins für uns. Bei den Behandlungen soll die Fahne in den Dörfern hängen, während der Fahrt am Boot flattern. So sind wir gut sichtbar für alle als Ärzte- und Medizinboot zu identifizieren. Die Dorfbewohner wissen so schon Tage im Voraus, dass wir kommen und können sich auf unseren Besuch einstellen. Heute hängt die Fahne im Santa Anna vor unsrem Zimmer. Endlich können wir selbst stundenlange, hochoffizielle Reunionen in ehrwürdigem Rahmen abhalten. Hurra!!!

An dieser Stelle noch mal ein Riesenlob an Andy. So lange Tim, Jaqueline und der kleine Alexandro noch in La Paz die Medikamente kaufen, ist er hier der stellvertretende Chef der Amepbo und gibt sich alle Mühe die Quiquibeytour bestens vorzubereiten. Er ist einer der wenigen Bolivianer, die auch zur vereinbarten Zeit tatsächlich zur Stelle sind und Verabredungen immer einhalten. Beispielsweise hatten wir ihm 300 Dollar in bar für den Benzinkauf übergeben. Durchgeschwitzt kommt er zu uns ins Santa Anna und klärt uns über den schlechten Dollarkurs auf. Den Wechselkurs können selbst wir nicht ändern. Schon irre, das er deswegen extra zu uns kommt und nachfragt ob er trotzdem tauschen soll. 300 Dollar sind hier zwei Monatsgehälter. Eine unangenehme Aufgabe sind für ihn immer die Reunionen mit den Offiziellen. Als Bolivianer hat er da oft mit der Hochnäsigkeit von so genannten wichtigen Personen zu kämpfen, während wir es als Ausländer da wesentlich leichter haben. Immer werden wir mit Handschlag begrüßt. Andy dagegen begegnen sie oft erst mit der nötigen Achtung, wenn er sich als Doktor vorstellt. Umso mehr Hochachtung vor seiner Unermüdlichkeit. Zumal sein derzeitiger Monatslohn noch nicht mal einem üblichen Arztgehalt entspricht. Es fehlt einfach am Geld.

Probleme bei der Vorbereitung gab es aber nicht nur beim Benzinkauf, sondern auch bei der Organisation des Motors. Alle Projekte brauchen, um die Wertigkeit zu erhöhen, einen Kontraparte. Nichts soll nur als Geschenk gelten. Bei der medizinischen Hilfe sollte es das Bereitstellen eines Bootes, des Motors, samt Motorrista und Dolmetscher durch die Parkverwaltung sein. Leider hat uns der Präsident der TCO mitgeteilt, dass es keinen Motor mehr gibt, kaputt, für einen neuen fehlt wie für so vieles hier das Geld. 400000 Hektar Schutzgebiet und kein Motor!!! Dank des guten Verhältnisses von Tim zum Krankenhaus in San Buena bekommen wir letztendlich den neuen 40 PS Motor vom Hospital ohne große Umstände, Reunionen und Zettelkram. Aber das ist ja nicht die Idee und Sinn der Sache.

9. März 2008
Morgen früh wollen wir starten. Vormittags helfen wir bei Tim und Jaqueline im Haus den Garten vom Unkraut zu befreien. 17:00 Uhr sind wir mit Mindo, dem Motorrista, und Melwin, unserem Ayudante, am Hafen verabredet. Der Motor muss auf die andere Seite zum Boot gebracht und das Boot soll beladen werden. Eine Stunde brauchen wir um den schweren Motor auf die andere Flusseite zu hieven. Dort liegt das Boot der Parkverwaltung, denken wir zumindest. Mindo zeigt uns den Kahn. Schreck lass nach!!! Das Boot ist nicht das gleiche wie bei den letzten Reisen. Mindo erklärt, die Parkbehörde habe nur noch dieses Boot. Es hat kein Dach(Regenzeit), ist viel zu kein - für unsere Reise völlig unzweckmäßig! Bei starkem Regen und Hochwasser führenden Flüssen sogar ein Sicherheitsrisiko. Da erzählt uns der Parkchef wochenlang, dass alles seine beste Ordnung hat und eine Nacht vor der Abfahrt stehen wir kurz vor dem Scheitern der Tour. Schlimmer kann es nicht kommen. Im Moment hab ich richtige Lust alles hinzuschmeißen, das Geld für die medizinische Hilfe am Quiquibey lieber in anderen Gebieten zu investieren. Da wo die Menschen nicht mit falschen Karten spielen, ehrlich sind und wenigsten sagen, wenn etwas nicht vorhanden oder kaputt ist.

Die Menschen in den Dörfern wissen nichts von diesen Problemen mit den Offiziellen hier in Rurre und sind auf unsere Hilfe angewiesen. Der Gedanke ist es letztendlich, der uns noch bis in die Nacht auf den Beinen hält. In San Buena finden wir nach ewiger Rennerei einen Bootsbesitzer, der uns sein Boot für die Dauer der Reise überlässt. Allerdings nicht zum Nulltarif. Zum Preis von 40 Bolivianos pro Tag bekommen wir ein bestens ausgerüstetes Boot. Wieder mal nicht viel Geld für deutsche Verhältnisse. Allerdings haben wir von der Parkverwaltung für diese Reise weder einen Motor noch ein Boot bekommen. Der Kontraparte fehlt nun völlig. Wie wir die nächsten Reisen durchführen werden, besprechen wir Anfang April. Tim hatte vorher noch alles Mögliche probiert um ein kostenloses Boot zu bekommen. Ein aussichtsloses Unterfangen. Das Beladen und Umbauen des Motors zieht sich bis spät in die Nacht. Alle packen mit an. Gegen Mitternacht fallen wir todmüde ins Bett. Gegen 02:00 Uhr räumt es mich total aus. Die halbe Nacht verbringe ich auf der Toilette. Der Fisch am Flusshafen hatte wohl doch schon zu lange in der Sonne gelegen.

10. März 2008
Sieben Uhr stehen wir mit Sack und Pack in San Buena, kaufen noch fünf Kilo Frischfleisch und das fehlende Öl für den Motor, wechseln dann mit dem Boot die Uferseite nach Rurre und warten dort auf die Krankenschwester samt Kühlbox mit Impfstoffen und der Medizin für das Sumiprogramm. 8:30 Uhr ist alles gerichtet, wir sind startklar. Da beschert uns doch der Impfmeister Jose Luiz noch ein weiteres Problem. Das Krankenhaus in Rurre hat momentan nicht genügend Tabletten um alle Kinder bis zu fünf Jahren am Quiquibey zu behandeln. Warum hat man das nicht einfach vorher gesagt! Hätten wir nicht gefragt, hätten wir diese Information auch erst oben am Quiquibey bekommen. Also wieder rüber nach Rurre, mit Tim telefonieren und dann die fehlenden Medikamente schnell noch aus der Amepbofundation geholt. 9:00 Uhr sind wir endlich auf dem Fluss. Die Balaschlucht ist wie immer ein Erlebnis… Unsere Ärzte tragen Schwimmwesten. Der Quiquibey führt momentan viel braunes Wasser. Das macht das Navigieren auf dem sonst eher flachen Fluss recht einfach. Die Hälfte der Strecke nehm ich Mindo die Arbeit ab und steuere das 12 Meter lange Holzboot durch den Urwald. In einer steilen Linkskurve kommen wir bedrohlich ins schaukeln, fast kentern wir. Danach überlass ich das Steuer freiwillig wieder unserem Motorrista. Schon zu Beginn der Fahrt sehen wir Krokodile und Capibaras am Ufer. In Aqua Claras gehen wir auf Würmersuche für das abendliche Fischen. Hinter dem Dorf gibt es einen Mosquitoverseuchten Sumpf. Dort graben wir mit unseren Macheten tiefe Löscher. Mit Erfolg, die Regenwürmer sind hier 30 Zentimeter lang. Jetzt haben wir drei Riesenwürmer und 1000 Mosquitostiche an den Beinen.

Nach nur sieben Stunden erreichen wir San Luis Grande und werden herzlich empfangen. Wir beziehen wie immer die Schule. Beim sortieren unserer Ausrüstung merken wir, dass einige Lebensmittel fehlen. Wenn man nicht alles kontrolliert…Wir erstellen eine Liste mit den fehlenden Sachen. Mindo versucht einen Funkkontakt nach Rurre zubekommen. Tatsächlich es scheint zu klappen. Schnell schreib ich noch schnell, mehr aus Spaß eine Flasche Singani, fünf Schachteln Zigaretten und eine Libra Coca mit drauf. Mindo gibt diese Spezialbestellung an seinen Chef per Funk durch. Die Geschichte wird zum Raning Gag. Eine Flasche Schnaps für das Ärzteteam per Quelleversand in den Urwald. Das hat es noch nicht gegeben. Ein Boot des Kakaoprojektes soll uns die Ware mitbringen. Vamos a ver.

v.l.n.r.: Ilka und Jose Manuel bei der Zahnbehandlung im strömenden Regen. | Leishmaniase - weiße Lepra | Torsten und Andy beim untersuchen des 10-jährigen Andres. Diagnose: Herzfehler - keine Behandlung möglich | Dem 4-jährigen Luiz werden ohne Narkose z

März 2008: Bolson, ein Dorf am Oberlauf des Rio Quiquibey
(stellvertretend für die Behandlungen in den folgenden Tagen)

Immer werden wir zuerst von einer Schar neugieriger Kinder erwartet. Später beziehen wir in den saubersten Hütten oder eben in den Schulen Station, bereiten alles vor. Eine Stunde später sitzt das ganze Dorf im Halbkreis vor den Ärzten. Die Krankheitsbilder könnten Unterschiedlicher nicht sein. Drei Leishmaniase-Fälle allein in Bolson. Ein durch einen Wildschweinbiss auf Fussballgröße angeschwollenes Knie. Hautpilzbefall an Armen und Beinen oder am ganzen Körper. Eitrige Abszesse in allen Größen an allen Möglichen Körperstellen, hervorgerufen durch die unzähligen Stiche von allen nur Erdenklichen Insekten. Borolarven die sich in der Kopfhaut einnisten, Stiche, Kratzer, offene Wunden, vereiterte Augen die durch das feuchtheiße Klima, die fehlende Hygiene, nichtvorhandene Toiletten, unsauberes Trinkwasser, die Desorganisation in einigen Dörfern nicht verheilen oder zu Geschwüren anwachsen. Allein in den ersten zwei Tagen werden von Andy 98 Patienten behandelt. Operationen sämtlich ohne Narkose. Beide Ärzte arbeiten am Limit. Ilka hat sich zur perfekten Zahnarztassistentin entwickelt. Zahnbehandlung im Urwald unter feien Himmel, auch bei strömenden Regen. Mit der Stirnlampe spiele ich den "Beleuchter" für die großen und kleinen Behandlungen, dokumentiere per Kamera die meisten Abläufe und Behandlungen für unsere beiden Fundationen. Viele Fälle sind einfach nur zum Heulen und aussichtslos. Oft kann Andy "nur" ein Mittel gegen die Schmerzen verteilen. Besonders die Kinder sind stellenweise in erbärmlichen Zustand. Wirkliche Hilfe, kann nur im Hospital in San Buena oder Rurre erfolgen. Für die Menschen hier oben unerreichbar weit, zu weit entfernt.

Die Dorfgemeindschaft von San Luis Grande bedankt sich bei den Helfer, Ärzten und Spendern

Nebenbei lernen wir eine Menge über die täglich zu verrichtenden Arbeiten in den Dörfern, sind beim Bau von sieben Meter langen Einbäumen mit dabei, werden zu Tapir, Affenfleisch und Chicha eingeladen. Eine besondere Delikatesse sind die frisch gefangen großen Fische, die noch mit Pfeil und Bogen gejagt werden. In vielen Dörfern leben die Jungtiere der gejagten Elterntiere als Haustiere oder Essensvorrat weiter. Ein kleiner Tapir findet seinen Platz unter dem Mosquitonetz der Dorfbewohner, Affen springen während der Behandlung im Dach umher. Spindeldürre Hunde liegen an den Feuerstellen…Dorfchefs die mit zittrigen Händen ihren Namen oder ihr Zeichen unter das für das deutsche Finanzamt so wichtige Behandlungsprotokoll setzten.

Abends sitzen wir dann lange in der Runde zusammen, sprechen über den vergangenen Tag, planen den Nächsten. Es ist wichtig das erlebte Auszusprechen, für uns alle. Anders ist das gesehene und gefühlte wohl kaum zu verarbeiten. Besonders Andy ist von den vielen Behandlungen geschafft und nervlich am Limit. Sprechen als Therapie fürs Team…
Es sind die Menschen die uns weiterarbeiten lassen, trotz der Probleme bei der Tourorganisation… auch in den folgenden Jahren. Leuchtende Kinderaugen, Dorfgemeindschaften die zum Abschied freundlich winken und sehnsüchtig auf unsere Wiederkehr im Mai und Juli warten…

Dank der eingegangenen Spenden konnten wir zum zweiten Mal die Medizinische Behandlung in Charque und zum ersten Mal in Suapi am Rio Beni realisieren.

Das Projekt Regenzeit e.V. und die Fundation Amepbo können mit heutigem Stand vom 18.03.2008 für die zweite und dritte Medizintour zum Rio Quiquibey im Mai und Juli 2008 die finanziellen Mittel aufbringen und durchführen. Das Projekt Regenzeit e.V. trägt dabei 60 Prozent aller anfallenden Kosten und die Fundation Amepbo 40 Prozent aller Kosten.

Wir bitten weiter um Unterstützung, um auch die vierte medizinische Behandlung im Dezember 2008 planen und realisieren zu können!!!

Im Namen der vielen Helfer und Patienten hier vor Ort, bedanken sich stellvertretend für das Projekt Regenzeit e.V. Torsten Roder und Ilka Sohr und für die Fundation Amepbo Tim Kalke und Jacqueline Pflug.

Die medizinische Behandlung in Zahlen:

Allgemeinärztliche Behandlungen komplett 307
· davon Kinder unter 5 Jahren komplett 75 ( 40 Jungen und 35 Mädchen)
· davon 131 Männer und 101 Frauen

insgesamt 131 Impfungen (Polio, Gelbfieber, Tetanus, Kombi-Impfungen)
Rückenschmerzen: 55 Patienten
Parasitenbefall: 78 Patienten
Infektiöse Hauterkrankungen: 33 Patienten
Augeninfektionen: 18 Patienten
Durchfall: 12 Patienten
Hautpilz: 20 Patienten
Grippe: 46 Patienten
Harnwegsinfektionen: 5 Patienten
Gastritis: 10 Patienten
Leishmaniase: 5 Patienten
Schwangerschaften: 12 Patienten
Leisten/ Nabelbrüche: 11 Patienten
Herzerkrankungen: 3 Patienten

Zahnmedizinische Behandlungen:
47 Extraktionen, davon drei Kieferabszesse