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Spendenaktion

Laufend für ein Südamerika – Projekt

Schüler des Schmidt Rottluff Gymnasiums haben an einen Verein gespendet, der in Bolivien Hilfsprojekte organisiert. Die Summe kam bei einem Lauf um den Schloßteich zustande.

Von Sarah Hofmann

Engagement für eine gute Sache ist anstrengend lohnt sich aber, wie Schüler des Kaschmir bewiesen haben. Ihnen reichte es nicht Petitionen zu unterschreiben und Wasser bestimmter Marken für die Rettung des Regenwaldes zu trinken, sie wollten selbst tätig werden. Deshalb veranstaltete die Umwelt AG der Schule unter Leitung der Biologielehrerin Regina Tröger im Sommer einen Spendenlauf rund um den Schloßteich. Jeder teilnehmende Schüler sucht sich zuvor einen oder mehrere Sponsoren, die bereit waren, für jede gelaufene Runde einen Betrag zu spenden.

Am 16. Juli fand das Ereignis statt. Exakt 566 Schüler und Lehrer rannten insgesamt 2274 Runden um den Schloßteich, was einer Strecke von 900 Kilometern entspricht, also eine Strecke von der Insel Rügen nach München. Die Teilnehmer verdienten mit dieser Aktion eine Spendensumme von 7863 Euro, von denen 6000 Euro an den Regenzeit Verein gespendet werden. Die restliche Summe wird in Schulprojekte fließen. Mit dem Verein arbeitet das Gymnasium schon seit fast zehn Jahren zusammen. Die Gründer Ilka Sohr und Torsten Roder kommen regelmäßig an die Schule, berichten von ihren Hilfsprojekten in Bolivien und planen gemeinsame Spendenstrategien. „Erst wenn die Schüler verstanden haben, dass das Geld auch wirklich gebraucht wird, wohin es fließt, dann setzten sie ihr Ziel auch in Aktion um“, erklärt Regina Tröger. Deshalb ist ihre Bindung zu Sohr und Roder sehr wichtig, da sie den Schülern nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die konkreten Ergebnisse ihres Engagements deutlich machen. Am Freitag wurde der Spendenbetrag dann vor etwa 600 Besuchern des Audimax der Tu Chemnitz an den Verein übergeben. Die Zehntklässlerin Jasmin Krieger war an der Organisation des Laufes beteiligt; sie selbst schaffte fünf Runden. „Wir sehen, dass das Geld gut angelegt ist. Wir haben persönlichen Kontakt zu Ilka und Torsten, die immer wieder zu uns kommen und zeigen, was mit dem Geld gemacht wird“. So die 15 – Jährige. Der Verein betreibt unter anderem eine Zahnarztpraxis im bolivianischen Urwald. Mit dem Spendengeld soll auch der dort praktizierende Zahnarzt unterstützt werden.